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Finden auch Sie die beste Matratze!

Wir verbringen etwa ein Drittel von unserem Leben schlafend. Hierbei ist die Qualität wichtig, da permanenter schlechter Schlaf krank macht. Damit man sich richtig entspannen kann, ist ein komfortables Bett mit einer passenden Matratze notwendig. Welche Kriterien beim Matratzenkauf entscheidend sind und welche Arten von Matratzen es gibt, kann hier nachgelesen werden.

Die passende Matratze finden

Für eine ideale Nachtruhe ist bei einer Matratze die Beschaffenheit wichtig. Nicht nur die richtige Größe, auch der Härtegrad, die Punkteelastizität, die Körpergröße und das eigene Gewicht sind entscheidend. Dazu kommt zudem der persönliche Geschmack. Dieser Matratzen Test könnte Ihnen auch bei der Auswahl der richtigen Matratze helfen.

Matratzengröße

beste-Matratze-für-einen-erholten-SchlafVon unterschiedlichen Anbietern sind Matratzen genormt erhältlich. Bei der Größe dieser Schlafunterlage sind zwar ebenso das Körpergewicht und die eigene Größe wichtig. Hauptsächlich entscheidet man allerdings nach den Platzmöglichkeiten im Schlafraum oder nach dem individuellen Geschmack. Die geläufigsten Größen sind 90 Mal 200 Zentimeter, 140 Mal 200 Zentimeter, 160 Mal 200 Zentimeter und 180 Mal 200 Zentimeter. In Unabhängigkeit dieser Standardgrößen bieten die Hersteller ebenso Sondergrößen an. Grundsätzlich sollte eine Matratze zumindest 15 Zentimeter über der entsprechenden Körpergröße liegen. Um bequem zu schlafen, wird zu einer Matratzenbreite von 90 Zentimetern oder mehr geraten. Zur Bestimmung der exakten Matratzenhöhe muss der reine Matratzenkern gemessen werden.

Härtegrad

Eine Matratze sollte weder zu weich noch zu hart sein. Oft werden drei Härtestufen angeboten. Eins ist die weichste Matratze, während drei die härteste ist. Prinzipiell müssen die Hersteller nicht den Matratzenhärtegrad angeben. Um den richtigen Härtegrad herauszufinden, ist es wichtig, dass man am besten Probe liegt. Der Härtegrad ist ebenso nach der Körpergröße und dem Gewicht zu wählen, damit eine ideale Körperlage garantiert wird. Leichtere Personen entscheiden sich besser für weiche Matratzen, während schwere Menschen hierbei härtere Schlafunterlagen bevorzugen sollten.

Punkteelastizität

Um einen hervorragenden Schlaf zu genießen, ist es erforderlich, dass die Körperschwerpunkte von der Matratze punktgenau aufgenommen werden. Das bedeutet, dass sich keinerlei Dellen bilden dürfen. Damit sich die Muskeln so gut wie möglich entspannen, die Wirbelsäule entlastet sowie ideal unterstützt wird, muss die Matratze sich möglichst genau den Körperkonturen anpassen. Zur Vorbeugung eines Rückenschadens sollte sich zwischen Steißbein und Kopf eine gerade Linie bilden. Zudem muss es der Wirbelsäule möglich sein, deren natürliche S-Form einzunehmen.

Arten von Matratzen

Nachfolgend werden die verschiedenen Matratzentypen aufgezeigt, die sich durch ihre entsprechenden Eigenschaften auszeichnen.

Kaltschaummatratzen

Sie gelten mittlerweile als beliebte Standardmatratzen. Kaltschaum wird insbesondere zum Herstellen von Schlafunterlagen mit Körperzonen eingesetzt. Es stützt die Wirbelsäule ideal. Weiterhin bietet eine Kaltschaummatratze eine besonders gute Federung und Punkteelastizität. Bei richtiger Pflege kann sie sehr lange haltbar sein. Oft sind die Matratzenbezüge häufig abnehmbar und machen so ein regelmäßiges Reinigen in der Waschmaschine möglich. Weil Kaltschaum als Eigenschaft hat, an belasteten Stellen nachzusinken, ist eine Kaltschaummatratze in regelmäßigen Abständen zu wenden und zu drehen. Kaltschaummatratzen sind einfach zu transportieren, da diese problemlos faltbar sind. Das Raumgewicht wird anhand des Gewichts pro einem Kubikmeter aufgeschäumter Rohmasse gemessen. Hier gilt jedoch, dass je leichter die Matratze, um geringer ist deren Lebensdauer. Bei Kaltschaummatratzen misst man die Matratzenhärte in der Stauchhärte. Das ist der Druck, der notwendig ist, damit ein Schaum-Rohblock zu 40 Prozent eingedrückt wird. Je höher bei einer Matratze die Stauchhärte, umso härter ist diese.

Federkernmatratzen

Diese verfügen über Stahlfederkern. Hierbei sind verschiedene Sorten zu unterscheiden, wie etwa der Bonnellfederkern, welcher verhältnismäßig kaum punktelastisch ist, oder der Endlosfederkern und der Leichtfederkern, welche elastischer sind. Die Federn sind bei dem Taschenfederkern in kleinen Taschen entsprechend eingenäht, welche in Reihen liegen. Diese sind abermals miteinander verklebt oder vernäht. Bei diesen Matratzen ist die Punktelastizität ziemlich gut. Damit die Schaumstoffpolsterung über den jeweiligen Federn vor der Abnutzung geschützt wird, liegt hierauf eine Filzplatte oder eine Schicht Vlies. Sehr vorteilhaft bei den Federkernmatratzen ist deren Atmungsaktivität. Die aufgenommene Feuchtigkeit wird vom Federkern einfach erneut an die Umgebungsluft abgegeben. Das mindert die Schimmelbildung erheblich. Diese Matratzen sind keineswegs lediglich preiswert, sondern, was die Metallkonstruktion angeht, ebenso formstabil und besonders langlebig. Gerade Taschenfederkernmatratzen mit unterschiedlichen Körperzonen verfügen über eine hohe Punktelastizität und somit über hohen Liegekomfort.

Viskoelastische Matratzen

Diese Matratzen überzeugen aufgrund ihrer hervorragenden Punktelastizität und Körperanpassung. Das liegt am Memory Foam, einen thermoplastischen Stoff, welcher sich wegen der Wärmeverteilung beim Schlafenden die Körperform merkt. Das Material bewirkt eine ideale Wärmespeicherung und -verteilung, damit wärmeempfindliche Personen diese etwa ebenso als zu warm finden. Sehr vorteilhaft bei viskoelastischen Matratzen ist deren Anpassungsfähigkeit an Körperkonturen und an diese unter denen befindlichen Lattenroste. Dabei wird die Wirbelsäule ideal entlastet und damit die Schlafqualität verbessert. Hierzu trägt ebenso die spezielle Punktelastizität bei.

Latexmatratzen

Diese bestehen aus künstlichem Kautschuk oder aus Naturkautschuk. Alternativ gibt es oft eine Mischung beider Stoffe in unterschiedlichen Anteilen. Latexmatratzen werden durch Vulkanisation gefertigt. Hierbei gießt man die Latexmischung in eine besondere Stahlform und erhitzt diese anschließend. Dieser typische Stiftlatex entsteht aufgrund von Heizstiften, welche in die Form entsprechend eingearbeitet sind. Das Naturkautschuk zeigt eine viel höhere Punktelastizität im Gegensatz zum synthetischen Kautschuk. Prinzipiell zeigen diese Matratzen eine hervorragende Anpassung an Körperschwerpunkte sowie Körperformen und eine ausgezeichnete Rückbildung. Der Milbenbefall ist wegen des verarbeiteten Materials fast unmöglich, was die Latexmatratzen für Allergiker sehr attraktiv macht. Außerdem erzeugen diese Matratzen keinerlei störende Geräusche. Sie sind je nach Zusammensetzung verschieden haltbar.