Welche Matratze bei Rückenschmerzen

Welche Matratze bei Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen entwickeln sich mehr und mehr zur Volkskrankheit. Das Leiden das vor keinem Alter halt macht und sich auch im Schlaf fortsetzt. Doch dagegen kann man bewusst vorgehen. Bei vielen Betroffenen stellt sich sogleich die Frage, welche Matratze bei Rückenschmerzen. Nicht einfach zu beantworten, aber ein durchaus interessantes Thema. Hart oder weich, oder spielt das gar keine Rolle. Neue Erkenntnisse belegen, zur hart liegen bringt dem geschädigten Rücken sicher keine Wohltat, im Gegenteil. Die Muskulatur kann sich nicht ausreichend entlasten und wird zunehmend belastet. Auch sollte die Wirbelsäule nicht durchhängen.

Problemzonen und Schlafgewohnheiten

Welche Matratze bei Rückenschmerzen Mann mit Rückenschmerzen

Jeder von und leidet unter seinen Problemzonen. Dazu gesellt sich Übergewicht und unsere Schlafgewohnheiten. Rückenschläfer, Seitenschläfer der auf dem Bauch. Eine Matratze muss dabei einiges ausgleichen und bewusst ausgesucht sein. Um den Ansprüchen gerecht zu werden, kommt vorrangig der Härtegrad ins Spiel. Denn dieser bestimmt wie wir liegen und vor allem, wie angenehm und bequem. Somit errechnet sich der Härtegrad auch aus dem jeweiligen Körpergewicht. Ein umfangreiches Zusammenspiel, doch nur so kann die optimale Matratze gefunden werden. Einige Hersteller bieten dazu sogenannte Härtegradrechner an, die einen Anhaltspunkt darstellen. Ist die ausgesuchte Matratze dann mit den Problemzonen und Schlafgewohnheiten kompatibel, kann dies zu einer Erleichterung führen. Schauen Sie sich dazu auch unsere 6 Tipps zu einem besseren Schlaf an.

Ergonomisch wertvoll

Dazu gehören nicht durchgelegene und alte Modelle. Also weg damit! Man muss nicht stolz darauf sein, die letzten 20 Jahre damit verbracht zu haben. Ergonomische Matratzen passen sich perfekt den Körperkonturen an. Dabei sind sie in verschiedene Liegezonen aufgeteilt. So sind diese in 3, 5, 7 oder 9 Liegezonen erhältlich. Ein Vorteil denn der Schulter-/Nackenbereich wird entlastet sowie der Wirbelsäulenbereich und das Becken. Dabei kann sich der Körper optimal regenerieren, was wiederum zu mehr Ruhe- und Schlafphasen führt. Ja der Matratzenkauf ist eine Wissenschaft für sich. Somit hat die Matratze die Aufgabe, schwere Bereiche bestens zu stützen und abzufedern. Dazu gehören nun mal der Becken und Schulterbereich. Denn das symmetrische Aufliegen der Wirbelsäule ist ein wichtiger Faktor zur Rückengesundheit. Ebenso ergonomisch wertvoll. Gerade Verspannungen im Schlaf führen zu Beschwerden und Schmerzen.

Doch welche Matratze passt zu mir?

Die findigen Hersteller gehen neue therapeutische Wege. Heute sind Matratzen nicht einfach nur eine Schlafunterlage. Nein sie prägen unser Gesundheitsbewusstsein. Besser einschlafen, gut durchschlafen und den Bewegungsapparat sinnvoll stärken und zur Ruhe kommen lassen. Orthopädische Varianten helfen gezielt, um das Leiden der Betroffenen zu lindern. Mit einer optimalen Druckentlastung nimmt sich diese perfekt der Rücken- und Gelenkschmerzen an. Die Wirbelsäule liegt gerade auf und zeigt keine Wölbung an. Sie muss ihre natürliche S-Form beibehalten. Dann ist alles im Lot. Eine Wohltat für die Betroffenen, die nun endlich im Schlaf ihre Erholung finden. Es ist jedoch schwer zu sagen, welche nun genau den Wünschen und Vorstellung entspricht. Ein Einheitsmodell gibt es sicher nicht. Doch die Höhe ist maßgeblich um Stauchungen zu vermeiden. Mindestens 12 cm sollte diese betragen und sorgt für eine gute Schlafqualität.

Die Matratzenvielfalt im Überblick

Um ein gutes Produkt zu erwerben, muss jeder nach seinen Bedürfnissen gehen. Bei Rückenschmerzen kommt es auf das komplexe Segment Körpergewicht und Härtegrad an. Dazu bieten sich viele Varianten an, die individuell ihren Einsatz gegen Rückschmerzen leisten. Zudem ist der Schaftyp nicht zu unterschätzen. Rücken-, Bauch- und Seitenschläfer haben eben spezielle Anforderungen an die Matratzenvielfalt.

Latexmatratzen

Passen sich punktgenau der Körperform an und haben dadurch eine gute Punkteelastizität.
Zudem ist ihr Gemisch aus natürlich, gemischten oder synthetischen Latex nicht gerade milbenfreundlich und gut für Allergiker geeignet.

Federkernmatratzen

Bestehen aus Stahlfedern und sind meist mit Schaumstoff gepolstert. Auch wenn sie eine hohe Lebensdauer aufweisen, für Menschen mit Rücken ist diese Variante eher ungeeignet.

Visco- und Kaltschaumatratzen

Der Kaltschaum-Kern wird mit verschiedenen Stoffen überzogen. Der Schlafende sinkt somit wie in eine Gussform ein. Sie passt sich an und hat eine hohe Punkteelastizität. Auch ist ihre Machart nicht milbenfreundlich und gut für Allergiker geeignet.

Fazit

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ganz so ist es nicht. Mit den richtigen Informationen können Rücken geplagte Menschen durchaus die perfekte Matratze finden. Entscheidend ist dabei der Härtegrad, sowie der Druckpunktausgleich. Also einsinken und wohlfühlen, ist da eher unproduktiv. Schnell merken die Betroffenen wie ausgeruht und erholt sie am nächsten Morgen sind. Die Rückenschmerzen werden weniger und mehr Lebensqualität kommt wieder zum Vorschein. Wichtig beim Kauf sind immer das Material und die Verarbeitung. Eines darf zudem nicht vergessen, der Lattenrost ist ein wichtiger Bestandteil. Nur das Zusammenspiel mit einer guten Matratze und seinem Zutun führt zum gesundheitlichen Erfolg.