Besser Schlafen

Besser Schlafen – Mit diesen 6 Tipps zum erholsamen Schlaf

Immer mehr Menschen leiden mittlerweile an Schlafstörungen. Es kann viele Ursachen geben. Stress, Sorgen, familiäre Probleme und Ängste.

Regelmäßiger Schlafentzug kann die Lebensqualität enorm beeinträchtigen. Im Extremfall könnte sich ein unregelmäßiges Schlafverhalten negativ auf die Gesundheit auswirken. Dennoch sollte man nicht auf Schlaftabletten zurückgreifen, denn das hat zur Folge, dass sich der Körper daran gewöhnen kann und beim Absetzen des Medikamentes eventuell die gleichen Probleme wieder auftreten, wie vorher. Die Gefahr einer Abhängigkeit besteht. Wenn es sich dann doch nicht umgehen lässt, sollte man die Tabletten nur nach Absprache mit einem Arzt einnehmen. Empfehlenswert sind dagegen jedoch Naturmittel wie Baldrian, Melisse und Johanniskraut. Eine ausgiebige Beratung erfolgt ebenfalls durch den Arzt oder auch Apotheker.

Aber es gibt auch noch zahlreiche andere Ratschläge, wie man sich das Einschlafen auch ohne Medikamente etwas erleichtern kann.

Essgewohnheiten ändern

Besser SchlafenMit einem vollen Magen sollte man nie ins Bett gehen, denn der Magen und der Darm sind sonst in der Nacht zu sehr damit beschäftigt, die Mahlzeit zu verdauen. An einen ruhigen Schlaf ist dann kaum noch zu denken. Die letzte Mahlzeit sollte nach Möglichkeit drei Stunden vor dem Schlafen eingenommen werden. Falls einen dann doch mal spät am Abend der Hunger überkommt oder man lange arbeiten musste, sollte man nur noch Kleinigkeiten zu sich nehmen. Lebensmittel, die schwer verdaulich sind, wie Salat, Obst und Vollkornbrot, sollten daher vermieden werden.

Bestimmte Getränke vermeiden

Viel trinken ist bekanntlich sehr wichtig für den Körper und das sollte man auch ausreichend tun. Kurz bevor man schlafen geht, sollte man allerdings nicht mehr zu viel Flüssigkeiten zu sich nehmen. Mit einer vollen Blase kann der Körper nicht zur Ruhe und wer besonders empfindlich ist, könnte häufiger aufwachen. Ab 17 Uhr sollte auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola, Energy Drinks und Schwarztee verzichtet werden, damit der Körper zur Ruhe kommen kann. Auch Alkohol in den Abendstunden empfiehlt sich bei Schlafschwierigkeiten nicht. Zwar fällt das Einschlafen selbst wesentlich leichter, jedoch besteht die Gefahr, häufiger in der Nacht aufzuwachen, sobald der Alkohol abgebaut ist. Vielmehr sollte man am Abend auf Kräutertees oder eine warme Milch mit Honig zurückgreifen.

Auf die Bewegung achten

Bewegung ist gesund für den Körper. Gerade Menschen, die im Büro arbeiten, sollten darauf achten, sich ausreichend zu bewegen und wenigstens einen kleinen Spaziergang am Abend einzulegen. Ausgiebiger Sport sollte jedoch nicht zu spät am Abend gemacht werden, da es den Kreislauf in Schwung bringt und der Körper nur schwer runterfahren kann. Besser wäre Yoga oder Meditation, um den Körper zu entspannen.

Für Entspannung sorgen

Ein heißes Bad nach einem stressigen Tag ist nicht nur wohltuend, sondern hilft dem Körper auch, sich zu entspannen. Die Wassertemperatur kann ruhig zwischen 35 und 38 Grad liegen. 10-20 Minuten reichen schon aus, um abzuschalten. Lavendelöl verleiht dem Entspannungsbad zusätzlich einen angenehmen Duft und macht schläfrig.

Auch Atemübungen können entspannend sein. Tiefes ein- und ausatmen wirkt beruhigend auf den Körper.

Sanfte Entspannungsmusik hilft ebenfalls, die negativen Gedanken des Tages auszublenden.

Eine Ruhephase für den Körper ist immer gut und sollte man, wenn möglich, auch tagsüber mal einlegen. Auch gegen einen kurzen Schlaf am Nachmittag ist nichts einzuwenden. Jedoch sollte man darauf achten, dass 30 Minuten nicht überschritten werden, da der Körper sich sonst zu sehr ausruht. Dies kann ich der Nacht zu Schlafstörungen führen. Wichtig ist auch eine gute qualitative Matratze.

Stress vermeiden

Gerade in den Abendstunden sollte man sich nicht mehr mit anstrengenden Tätigkeiten oder persönlichen Problemen beschäftigen. Es besteht die Gefahr, dass man später grübelnd im Bett liegt. An einen ruhigen Schlaf ist kaum noch zu denken, da das Unterbewusstsein weiter arbeitet. Am besten versucht man alle negativen Gedanken über den Abend abzuschalten. Auch der Fernseher, Computer oder das Handy sollten eine Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr benutzt werden. Vielmehr empfiehlt es sich, ein gutes Buch zu lesen. Allerdings sollte man auch dabei darauf achten, dass es keine zu aufwühlenden Geschichten sind. Auch eine gute Matratze sollte vorhanden sein. Unser Matratzen Ratgeber kann Ihnen dabei helfen.

Vor dem Einschlafen

Zuerst sollte man versuchen regelmäßig in etwa zur gleichen Uhrzeit ins Bett zu gehen, damit der Körper sich an eine Uhrzeit und somit an ein Schlafrhythmus gewöhnen kann. Bevor man schlafen geht, empfiehlt es sich, kurz zu lüften. 15 Minuten reichen schon aus. Eine optimale Raumtemperatur beim Schlafen liegt zwischen 16 und 20 Grad und die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 45 und 65 Prozent liegen. Wer schnell friert, sollte zum Schlafen Socken anziehen. Der Körper kühlt sonst aus und ein tiefer Schlaf ist nicht mehr möglich.

Abschließend lässt sich sagen, dass es einige hilfreiche Tipps für Schlafstörungen gibt.
Auf jeden Fall sollte man versuchen, negative Angewohnheiten, die für einen unruhigen Schlaf sorgen könnten, abzulegen. Wenn das alles nichts hilft, sollte man einen Arzt aufsuchen, denn langanhaltende Schlafprobleme können auch gesundheitsschädigend sein.